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Palliative Care - ein relevantes Thema für die AIM

 

Die Palliativmedizin ist ein medizinisches Querschnittsfach und basiert auf der engen Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen und Disziplinen.

 

Palliative Care beugt Leiden und Komplikationen vor. Sie schliesst medizinische Behandlungen, pflegerische Interventionen sowie psychologische, soziale, spirituelle Unterstützung mit ein.

 

Die «allgemeine Palliativmedizin» wird von allen Fachpersonen im Gesundheitswesen in den jeweiligen Berufen und Disziplinen geleistet. Die Grundkenntnisse in Palliativmedizin sind in den ärztlichen Weiterbildungsprogrammen aufgeführt, wenn sie in der betreffenden Disziplin relevant sind.

 

Die SGAIM publiziert auf dieser Seite regelmässig Beitrage und Informationen zum Thema Palliative Care, welche an Fachärztinnen und Fachärzte der AIM gerichtet sind und diese bei der Ausübung ihrer Tätigkeit unterstützen können.

Schweizerische Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Betreuung

www.palliative.ch

News | Palliative Info

Palliative Care, News, Primary and Hospital Care, SGAIM

Viele Patienten mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung haben unrealistische Vorstellungen des zu erwartenden Krankheitsverlaufs und der Therapieziele. Es ist deshalb wichtig, mit ihnen über die Ungewissheiten der Erkrankung zu sprechen und sie dadurch zu befähigen, selbstständig Entscheidungen zu treffen.

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Kongress, SGAIM, Agenda, Palliative Care

Mit diesem Kongress möchte die Schweizerische Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Betreuung (palliative.ch) dem Bedürfnis von Fachpersonen nach einer vielseitigen Weiterbildung entsprechen, eine Austauschplattform für neue Lösungsansätze bieten und die Vernetzung zwischen allen Engagierten fördern.

 

Der erste Tag widmet sich dem Schwerpunktthema «Sorgende Gemeinschaften - International, National und Regional» und am zweiten Tag steht «Um für andere Sorge zu tragen, trage Sorge für dich selbst» im Fokus.

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Palliative Info 1/2017

Behandlung der terminalen Dyspnoe

 

Die American Thoracic Society definiert Dyspnoe (Atemnot) als subjektives Emp-finden von Atembeschwerden1. Es handelt sich um ein häufiges Symptom in  den fortgeschrittenen und terminalen Phasen zahlreicher chronischer und progre-dienter Erkrankungen, insbesondere kardiorespiratorischer, onkologischer und neurologischer Art. Sie verläuft je nach Krankheit unterschiedlich. Während eine Dyspnoe bei nichtonkologischen Erkrankungen wie der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) mehrere Monate und sogar Jahre vor dem Tod bereits vorliegt und als mässig bis schwer beschrieben wird, manifestiert sie sich bei Krebspatienten häufig erst in der terminalen Phase, verschlimmert sich dann sehr schnell und erreicht in den letzten Lebenstagen der Patienten ihren Höhepunkt. Sie gehört zu den Symptomen, die für Patienten am belastendsten sind. Da eine chronische Dyspnoe bei den betroffenen Patienten zu sozialer Isolation und zu einer Verschlechterung der körperlichen Verfassung führt, besitzt sie unmittelbare Auswirkungen auf die Lebensqualität und kann schwere Episoden von Angst  und Depression hervorrufen. Der Teufelskreis aus sich gegenseitig verstärkender Atemnot und Angst kann letztlich zur Ausbildung von Panikattacken führen. In der terminalen Phase ist angesichts der Schwere der Beschwerden nicht selten eine palliative Sedierung nötig.

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Palliative Info 3/2016

Einsatz der palliativen Sedierung: klinische und ethische Dimensionen

 

«Palliative Sedierung wird definiert als bewusste Verabreichung sedierender Medikamente in der kleinsten wirksamen Dosierung mit dem Ziel der Linderung eines oder mehrerer therapierefraktärer Symptome durch zeitlich begrenzte oder permanente Herabsetzung des Bewusstseinszustands bei einem Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung und limitierter Lebenszeit (Tage oder Wochen) in Zusammenarbeit mit einem kompetenten interdisziplinären Team». Abhängig von der klinischen Situation wird eine Sedierung unterschiedlicher Tiefe (leichte, mittlere oder tiefe Herabsetzung des Bewusstseins) und Dauer (temporär, intermittierend,kontinuierlich bis zum Tod) angewendet.

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Palliative Info 2/2016

Patientenverfügungen und Advance Care Planning

 

Die überwiegende Mehrheit der kürzlich in einer gesamtschweizerischen Erhebung befragten Hausärztinnen und -ärzte berichtet, dass weniger als 25 Prozent ihrer über 65 Jahre alten Patienten jemals eine Patientenverfügung (PV) verfasst haben . Zugleich betrachtet eine Mehrheit der Hausärzte die PV als eine wichtige Entscheidungshilfe am Lebensende und würde gerne häufiger in konkreten Situationen auf Vorausverfügungen zurückgreifen können. Auch sind Schweizer Hausärzte der Ansicht, dass es in der Regel der Patient ist, der die Ärzte auf die Thematik der PV anspricht und deutlich seltener die Ärzte die Diskussion über eine PV anregen.

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Palliative Info 1/2016

Fachbücher der Palliative Care

 

In diesem Jahr sind zwei wichtige Fachbücher der Palliative Care erschienen: eines für Medizinstudenten und eines für Ärzte und andere im Gesundheitswesen tätige Berufsgruppen.

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Pallative Info 2/2015

Medikamentöse Schmerzbehandlung bei neuropathischen Schmerzen

 

Neuropathische Schmerzen entstehen durch eine Schädigung des zentralen oderperipheren Nervensystems. Die häufigsten Ursachen sind diabetische Polyneuropathie, postherpetische Neuralgie, Krebserkrankungen und deren Behandlung, ALS und Schlaganfälle, Radikulopathien sowie Nervenläsionen durch Verletzungenund chirurgische Eingriffe. In den meisten Fällen handelt es sich um periphere Schmerzen. Einer neueren Studie zufolge leiden 7% der Allgemeinbevölkerung unter derartigen Schmerzen, die meist chronisch sind.

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Palliative Info 1/2015

Das Arzt-Patientengesprächüber den assistierten Suizid – eine Herausforderung

 

Immer mehr Menschen tragen sich mit dem Gedanken, eines Tages Suizidbeihilfe in Anspruch zu nehmen. Die Sterbehilfe-Organisation EXIT Schweiz zählt über 100 000 Mitglieder, täglich melden sich 50 bis 100 Menschen für eine Neumitgliedschaft an; es gilt allerdings zu beachten, dass viele dieser Menschen dies nicht primär im Hinblick auf einen möglichen späteren assistierten Suizid tun, sondern um eines Tages dank einer EXIT-Patientenverfügung nicht unnötigbelastende Therapie ertragen zu müssen.

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Palliative Info 3/2014

Interprofessionelle Zusammenarbeit, Konsensfindungin der Palliative Care

 

Palliative Care, ein innovatives Modell einer modernen Gesundheitsversorgung, erachtet die interprofessionelle Zusammenarbeit und Konsensfindung als zentrale Elemente mit dem Ziel, die Würde des Menschen in seiner letzten Lebensphase zu gewährleisten.

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Palliative Info 2/2014

Opioid-Switch oder -Rotation: Warum und wie?

 

Patienten, die mit opioiden Analgetika behandelt werden, sprechen gelegentlich trotz Dosissteigerung nur unbefriedigend auf das Medikament an oder leiden unter inakzeptablen Nebenwirkungen. In diesen Fällen kann eine Opioid-Rotation (auch Opioid-Switch genannt) eine valable Strategie sein, um ein möglichst optimales Verhältnis zwischen Analgesie und unerwünschten Wirkungen zu erzielen. Obwohl bisher nicht ausreichend in klinischen Studien validiert findet die Opioid-Rotation in der täglichen Praxis regelmässig Verwendung.

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Palliative Info 1/2014

Palliative Care geht uns alle an

 

Deshalb war es uns ein Anliegen, den ehemaligen «Palliativ-Newsletter», der während Jahren per Post an die SGIM-Mitglieder verschickt wurde, wieder aufleben und auch den SGAM-Mitgliedern zukommen zu lassen. Das Ziel von «Palliative Info» besteht in erster Linie darin, Ihr Interesse zu wecken und Ihnen Hinweise zu geben, wie Sie zu mehr Wissen über dieses Gebiet kommen können.

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