Journal für Allgemeine Innere Medizin - 2 Min. Lesezeit

«Die Allgemeine Innere Medizin zieht an einem Strang»

Von links nach rechts: Dr. med. Monika Reber, Co-Präsidentin mfe; Dr. med. Myriam Oberle, Co-Präsidentin der SGAIM; Dr. med. Christoph Knoblauch, Co-Präsident der SGAIM; Dr. med. François Héritier, Stiftungsratspräsident des Kollegiums für Hausarztmedizin; Dr. med. Sébastien Jotterand, Co-Präsident der mfe.

Drei Verbände, eine Zeitschrift: Mit dem neuen AIM-Journal setzen SGAIM, mfe und KHM ein Zeichen der Geschlossenheit — in einer Zeit, in der Tarifdruck, Fachkräftemangel und Digitalisierung die Grundversorgung auf die Probe stellen. Im Interview sprechen die Verantwortlichen über ihre Ziele, die zentralen Herausforderungen und die Frage, warum Print trotz KI und Social Media noch immer wichtig ist.

Sie haben in den letzten Monaten gemeinsam viele Fragen und offene Punkte geklärt und sind zum Schluss gekommen, dass das vorliegende neue AIM-Journal einen echten Mehrwert für Ihre Mitglieder darstellt. Welche Ziele verfolgen Sie damit?

Monika Reber: Das neue Journal verbindet, was in der Allgemeinen Inneren Medizin zusammengehört: Fachwissen, Weiterbildung und Berufspolitik. Unsere Mitglieder erhalten nicht nur eine hochwertige Fachpublikation, sondern auch Einblick in die Arbeit ihrer Fach- und Berufsverbände. Das Journal schafft Raum für Debatten, Anliegen aus der Praxis und dem Spital sowie den Austausch innerhalb der Community. Damit stärkt es sowohl die fachliche Entwicklung als auch die gemeinsame Gestaltung unseres Berufs.

Myriam Oberle: Unsere Zeitschrift soll fachliche Inhalte vermitteln, aber auch standespolitische Themen unseren Mitgliedern näherbringen. Die Tätigkeitsfelder der SGAIM sollen sichtbar werden und der Leserschaft ein Bild vermitteln, wer wir sind und was wir tun — und auch, wovon unsere Mitglieder profitieren können.

Christoph Knoblauch: Und wir versprechen uns von der gemeinsamen Printzeitschrift die Stiftung von Identität und die Vermittlung gemeinsamer Werte und Ziele.

François Héritier: Für das KHM ist es zentral, eng mit unseren Partnerinstitutionen verbunden zu bleiben und sie über unsere Angebote zu informieren — insbesondere über Stipendien, Förderfonds, Preise und Kurse. Dies, auch wenn wir keine direkten Mitgliedschaften anbieten. Wir wollen unser Angebot im Bereich Weiterbildung und Forschungsförderung in der medizinischen Grundversorgung möglichst breit streuen, um den dringend nötigen Nachwuchs in der Haus- und
Kinderarztmedizin zu stärken.

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