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Die SGAIM fühlt erneut den Puls ihrer Mitglieder

Auch im Jahr 2022 führte die Schweizerische Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin (SGAIM) unter ihren Mitgliedern eine grossangelegte Umfrage durch und liess die vielseitigen Mitgliedervorteile beurteilen, Wünsche zu den Kongressen oder allgemeine Verbesserungsvorschläge anbringen. Die Umfrage zeigt: Die Mitglieder sind generell zufrieden mit der SGAIM, wünschen sich aber unter anderem eine stärkere fachliche Interessensvertretung.

Die Umfrage unter den SGAIM-Mitgliedern wurde von rund 1000 Ärztinnen und Ärzten in einem Zeitraum von acht Wochen ausgefüllt. Darunter war die grosse Mehrheit in einer Hausarztpraxis und nicht im Spital tätig.

Die Befragten nehmen insbesondere die Engagements der SGAIM in den Bereichen Aus-, Weiter- und Fortbildung sowie für eine hohe Behandlungsqualität («smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland») sehr stark wahr. Auch die Aktivitäten in der Gesundheitspolitik, Qualitäts- und Nachwuchsförderung sind bekannt. «Damit werden die meisten Strategieschwerpunkte von unseren Mitgliedern wahrgenommen, was sehr erfreulich ist», sagt Generalsekretär Dr. med. Lars Clarfeld. «Aktivitäten der SGAIM in den Bereichen Forschungsförderung, Physician Well-being und Digitalisierung sind hingegen weniger visibel».

Obwohl 64% der Teilnehmenden zufrieden oder gar sehr zufrieden mit der SGAIM sind, wünschen sich viele Mitglieder, die die Umfrage ausgefüllt haben, mehr politische Repräsentation (50,5%), mehr fachliche Repräsentation (36%), zusätzliche Medienpräsenz (34%), gefolgt von zusätzlichen Fortbildungsveranstaltungen (29%). Die politische Repräsentation erfolgt für den ambulanten Bereich mit der Partnerorganisation mfe zusammen: «Gemeinsam werden wir erläutern, wie das Engagement ausgebaut und noch visibler gemacht werden kann», sagt Dr. Clarfeld.
Um die Anliegen der im Spital tätigen Mitglieder noch besser zu vertreten, etabliert die SGAIM aktuell eine Arbeitsgruppe. Die Mitgliedervorteile werden als gut bis sehr gut beurteilt, darunter auch das Vereinsorgan Primary and Hospital Care. Es wird von fast 80% der Teilnehmenden der Umfrage gelesen.

Den gesamten Artikel können Sie dem beigefügten PDF entnehmen.

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