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Gefragt wird weiterhin auch helvetisch

Seit 2018 beinhaltet die Facharztprüfung Allgemeine Innere Medizin nicht mehr nur amerikanische Fragen, sondern auch eigens für die Facharztprüfung erarbeitete, nicht öffentlich zugängliche, helvetische Fragen. Der erfolgreiche, mehrjährige Pilotversuch hat den Vorstand der SGAIM bewogen, an diesem bewährten Prinzip auch für die Zukunft festzuhalten. 

Die helvetischen Fragen stellen ein wesentliches Element der Qualitätssicherung dar, indem sie gewährleisten, das «echte» Basisfachwissen der Allgemeinen Inneren Medizin und nicht die Fähigkeit des Auswendiglernens zu prüfen.

Bis 2017 basierten die 120 schriftlichen Multiple-Choice Facharztprüfungsfragen der Allgemeinen Inneren Medizin einzig auf dem amerikanischen Selbstlernprogramm MKSAP® (Medical Knowledge Self-Assessment Program) des American College of Physicians. Ende 2016 ist die Facharztprüfungskommission erstmals an den Vorstand der SGAIM herangetreten mit dem Vorschlag, eigene helvetische Fragen zu erarbeiten. Die Sorge war gross, weil sich das Facharztexamen zunehmend zur Prüfung des Auswendiglernvermögens und nicht des allgemein internistischen Wissens und theoretischen Könnens hin entwickelt hat. Dies war weder im Sinn der Facharztprüfungskommission noch mit den Weiterbildungs- und Prüfungszielen der grössten medizinischen Fachgesellschaft in der Schweiz vereinbar. Der Vorstand war nach sorgfältigen Abklärungen und reiflichen Überlegungen schliesslich bereit, einem Pilotversuch für helvetische Fragen an der Facharztprüfung Allgemeine Innere Medizin zuzustimmen. 

Den gesamten Artikel können Sie dem beigefügten PDF entnehmen.

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