Mit dem Prix Lumière zeichnet die SGAIM innovative Ideen aus, welche die Arbeitsbedingungen innerhalb der AIM verbessern. Der Preis ist mit insgesamt 10'000 Franken dotiert. Das Preisgeld wird auf drei Gewinnerprojekte aufgeteilt.
Mit dem Prix Lumière zeichnet die SGAIM innovative Ideen aus, welche die Arbeitsbedingungen innerhalb der AIM verbessern. Der Preis ist mit insgesamt 10'000 Franken dotiert. Das Preisgeld wird auf drei Gewinnerprojekte aufgeteilt.


Der Prix Lumière zeichnet Projekte aus, die zu verbesserten Arbeitsbedingungen oder mehr Freude an der Arbeit in der AIM beitragen. Vom erleichterten Wiedereinstieg in den Beruf über innovative Fort- und Weiterbildungsangebote bis zu Teambildungsmassnahmen und Nachwuchsförderungsangeboten – das Themenspektrum ist breit gefasst.

Der Prix Lumière prämiert Projekte, deren Beginn maximal fünf Jahre zurückliegt. Sie sollen eine innovative Idee beinhalten, die Mehrwert bietet. Das heisst insbesondere, dass sie die Arbeit im Umfeld der AIM verbessern oder die Freude an der Arbeit in der AIM steigern. Bewerben können sich Einzelpersonen oder Gruppen, die in ambulanten oder stationären Einrichtungen der AIM tätig sind. Mindestens eine Person davon muss SGAIM-Mitglied sein.

Die SGAIM vergibt den Prix Lumière jährlich. Hierbei wählt eine Jury fünf Projekte aus. Anlässlich des SGAIM Frühjahrskongresses präsentieren die Initiantinnen und Initianten ihr Projekt in Fünf-Minuten-Pitches dem Publikum. Sie stehen anschliessend für drei Minuten Rede und Antwort. Das Publikum wählt die drei Siegerprojekte. Die Veranstaltung zeichnet sich durch eine ganz besondere Atmosphäre aus: kreative, begeisternde und mitreissende Projektpräsentationen und ein fröhlich-lautes Publikum.
Reichen Sie Ihr innovatives, bereits umgesetztes Projekt ein, mit dem Sie Arbeitsqualität und -freude in der AIM verbessern.
Auch bereits prämierte Projekte können erneut eingereicht werden.
Die Jury aus SGAIM-Vorstandsmitgliedern wählt fünf Projekte aus.
Nominiert die Jury Ihr Projekt, präsentieren Sie Ihr Konzept am Frühjahrskongress. Das Publikum entscheidet via Live-Voting über die Prämierung.
Der Prix Lumière ist mit 10'000 Franken dotiert, aufgeteilt auf drei Preisträgerinnen oder -träger. Sie erhalten je 5000, 3000 und 2000 Franken. Als Hauptpreisträgerin oder -träger erhalten Sie die namensgebende Designerlampe direkt vor Ort.
Ausgezeichnete Projekte
1. Preis: Automatische Erstellung von Austrittsberichten mithilfe künstlicher Intelligenz
Dr. med. François Panosetti: francois.panosetti@szb-chb.ch, Prof. Dr. med. Daniel Genné: daniel.genne@szb-chb.ch
Mithilfe generativer künstlicher Intelligenz hat unser Projekt die automatische Erstellung einer Zusammenfassung des Krankenhausaufenthalts auf der Grundlage anonymisierter Daten aus dem IT-System (Überweisungsschreiben, Eintritt, Folgeberichte usw.) eingeführt. Die Zusammenfassung kann auf Französisch oder Deutsch erstellt werden, und ein Konfidenzwert bewertet ihre redaktionelle Qualität. Auf diese Weise konnten wir den Verwaltungsaufwand für die Assistenzärztinnen und -ärzte auf der Station für Innere Medizin am Spitalzentrum Biel reduzieren.
2. Preis: Academic Coffee: A Neuroscience-Informed Model Fostering Active Learning, Research Engagement, and Joy in Clinical Research
Dr. sc. med. Giorgia Lüthi-Corridori: giorgia.luethi-corridori@ksbl.ch, Dr. med. Maria Bösing: maria.boesing@ksbl.ch, Prof. Dr. med. Jörg Daniel Leuppi: joerg.leuppi@ksbl.ch
The Academic Coffee is a neuroscience-informed, active learning model designed to support medical students throughout their research projects. Developed by senior researchers and refined through evidence-based teaching principles, it integrates Socratic dialogue, retrieval practice, and structured mentorship. The implementation of the model supported participants successfully completing their theses and strengthened critical thinking, motivation, and integration of research in clinical practice.
3. Preis: Das COCKPIT-Projekt: Assistenzärzt:innen und Pflegekräfte als treibende Kraft des Wandels!
Dr. med. Christian Georges Abou Nader: christian.abou-nader@chuv.ch, Dr. med. Julien Castioni: julien.castioni@chuv.ch, Dr. med. Sandy Wälchli: sandy.walchli@chuv.ch, Isabel Loewer: Isabel.Loewer@chuv.ch, Nadia Milho: nadia.milho@chuv.ch
Das Projekt COCKPIT basiert auf wöchentlichen, interprofessionellen 15-minütigen Besprechungen, in denen kleine Ärgernisse des Alltags identifiziert und gelöst werden. Dank einer aus dem Lean Management stammenden Methodik gewinnen die Assistenzärztinnen und -ärzte an Handlungsspielraum und verbessern ihre Organisation. Das Projekt deckt wiederkehrende Probleme auf, fördert Veränderungen in größerem Massstab und trägt dazu bei, die Lebensqualität am Arbeitsplatz zu verbessern.
Weitere eingereichte Projekte
Impressionen
Ausgezeichnetes Projekt
job.jhas.ch – die professionelle Plattform der Jungen Haus- und Kinderärzt-/innen Schweiz für Stellvertretungen und Stellenanzeigen in Praxen
Dr. med. Linda Habib: linda.habib@jhas.ch, Dr. med. John Nicolet: john.nicolet@jhas.ch
Die Jungen Haus- und KinderärztInnen Schweiz (JHaS) haben mit job.jhas.ch eine innovative Plattform für Vertretungen in Arztpraxen ins Leben gerufen, um dem Mangel an Haus- und Kinderärzt:innen in der Schweiz entgegenzuwirken. Sie erleichtert niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten die Suche nach Vertretungen und bietet jungen Absolventinnen und Absolventen die Möglichkeit, vor der Niederlassung Berufserfahrung zu sammeln.
Die Plattform ist in vier Sprachen verfügbar (Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch) und soll die Situation bei der ärztlichen Vertretung verbessern und den Fortbestand des Berufsstandes sichern.
Zusammenfassend die Ziele der Plattform:
Weitere eingereichte Projekte
Advanced Practice Nurse im OMI-Projekt (Orthopädisch-Medizinisch interdisziplinäre Abteilung)
Dr. med. Torsten Weirauch: torsten.weirauch@spital-nidwalden.ch
Im Spital Nidwalden wurde im Juli 2022 das OMI-Projekt mit dem Ziel einer verbesserten Behandlung polymorbider orthopädischer Patient:innen durch eine integrative, internistische Betreuung ins Lebens gerufen. Eine weitere Optimierung erfährt dieses Projekt durch eine Advanced Practice Nurse (APN). Dies optimiert Prozesse, reduziert Doppelspurigkeiten und verbessert die interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit der Kliniken Allgemeine Innere Medizin und Orthopädie geführt.
Impressionen
Ausgezeichnetes Projekt
Lerntool «Präsentiere mir einen Fall»
Clara Noble: ClaraNoble29@gmail.com, Sébastien de Kostine: sebdeko@outlook.com
Wir sind zwei Medizinstudierende im sechsten Studienjahr, die die Initiative ergriffen haben, ein E-Learning mit Checklisten zum Thema «Fallpräsentation» zu entwickeln.
Die Weitergabe von Informationen in der klinischen Medizin ist ein wiederkehrender und kritischer Moment, da ihre Qualität ein optimales klinisches Verständnis und eine optimale Behandlungsstrategie gewährleistet. Sie ist ein wichtiges Kommunikationsmittel, das zum reibungslosen Funktionieren einer Abteilung, zur Sicherheit und zur Qualität der Patientenversorgung beiträgt. Für Medizinstudierende kann es besonders schwierig sein, diese Fähigkeit zu erlernen, da sie ihr ab ihrem Eintritt in den klinischen Bereich (4. Studienjahr) gegenüberstehen. Dieses Instrument ist Teil der Ziele der Vordiplomausbildung, aber da es während unserer Ausbildung keine gemeinsame Wissensbasis gibt, ist es für die Studierenden kompliziert, die Bedeutung und den Gebrauch dieses Instruments zu verstehen.
Wir haben daher dieses Projekt entwickelt, um diesem Bedürfnis der Studierenden gerecht zu werden. Es gliedert sich in zwei Abschnitte:
Dieses E-Learning mit Checklisten wurde von und für Studierende entwickelt, um ihren Bedürfnissen gerecht zu werden und die Studierenden von der Universität bis zum Krankenbett zu begleiten.
Wenn Sie auf das E-Learning (englische oder französische Version) zugreifen möchten, wenden Sie sich bitte an Clara Noble oder Sébastien de Kostine.
Weitere eingereichte Projekte
Admin +: ein Projekt zur Reduktion der administrativen Arbeitsbelastung der Assistenzärzt-/innen in der Inneren Medizin am Universitätsspital Basel
Prof. Dr. med. Tobias Breidthardt: tobias.breidthardt@usb.ch, Patrick Heizmann: patrick.heizmann@usb.ch
Im klinischen Alltag ist der Fokus der Ärzte in der Patient:innenversorgung verschoben von «Face-to-Face» zu «Face-to-Screen». Gemäss unseren eigenen Ergebnissen aus dem KIM-Optimierungsprojekt entfällt 1/3 der Arbeitszeit auf die Erstellung von Berichten und die Dokumentation. Steigende Patient:innenzahlen und abnehmende Liegedauer sind trotz rückläufigem CMI weitere Faktoren, die zu einer wachsenden Arbeitsverdichtung und dem Risiko einer Job-Unzufriedenheit führen.
Bisherige Massnahmen zur administrativen Entlastung beinhalteten den Einsatz von Sekretariats- und Schreibpersonal, welches aber v. a. im Berichtwesen Entlastung geschaffen hat. Die Anmeldung und Koordination von Untersuchungen und Konsilien, die inhaltliche und administrative Vorbereitung der Spitalentlassung und der Nachbetreuung sind weiterhin Kernaufgaben der Assistenzärzt:innen.
Impressionen
Ausgezeichnetes Projekt
Interprofessionelles Teamtraining für Notfallsituationen auf allgemeininternistischen Bettenstationen
pract. med. Veronika Gerhards: vroni.gerhards@gmx.net
In einem Simulationstraining von 11 Notfallsituationen wird wöchentlich die interprofessionelle Teamarbeit auf allen allgemeininternistischen Bettenstationen trainiert. Das Ziel ist es, Routine für den Ernstfall zu erlangen, Überforderungen zu vermeiden, die Zusammenarbeit sowie die Kommunikation zu verbessern. Durch interprofessionelles Feedback wird die Feedback- und Fehlerkultur sowie die gegenseitige Wertschätzung geschult. Das Training macht Spass und lockert den Arbeitsalltag auf.
Weitere eingereichte Projekte
Impressionen
Sie erreichen uns telefonisch Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 16 Uhr
sowie freitags von 9 bis 12 Uhr. Gerne können Sie uns auch jederzeit eine E-Mail schreiben.