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Auszug aus dem «Berufsbild Facharzt/Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin»*

 

(Text: Weiterbildungskommission SGAIM | September 2016)

* Für die Berufsbezeichnung wird die männliche Form verwendet; die weibliche ist stets mitgemeint.

 

Die Allgemeine Innere Medizin ist eine der tragenden Säulen des Gesundheitssystems. Ihr breites klinisches Spektrum reicht von der Prävention über die Notfall- und Akutmedizin, chronischen Krankheiten und Rehabilitation bis hin zur Palliativmedizin.

Die Allgemeine Innere Medizin ist das Fachgebiet mit der grössten medizinischen Breite. Durch den grossen und facettenreichen Handlungsspielraum bleibt der Beruf auch nach jahrzehntelanger Tätigkeit spannend, abwechslungsreich und intellektuell herausfordernd. Die Tätigkeit ist sinnhaft und befriedigend und geniesst in der Bevölkerung ein hohes Ansehen.

 

Die Arbeit mit einem nicht selektionierten Patientengut erfordert neben fundierten medizinischen Kenntnissen detektivischen Scharfsinn, eine tüchtige Portion gesunden Menschenverstand und die Fähigkeit, auch mit Unsicherheiten umgehen zu können.

 

Die Allgemeine Innere Medizin ist eine patientenzentrierte und individualisierte Medizin. Hier sind Empathie, Kommunikationsfähigkeiten und Kreativität gefragt. Dadurch entstehen vertrauensvolle und emotional berührende Arzt-Patient-Beziehungen.

 

Die Arbeit in einem interprofessionellen und interdisziplinären Behandlungs-Team ist menschlich und beruflich bereichernd, herausfordernd und immer wieder überraschend.

 

Durch kontinuierliches patientenbezogenes Lernen ist die fachliche Weiterentwicklung ein ganzes Berufsleben lang gewährleistet.

 

Es bestehen vielfältige Karrieremöglichkeiten in Praxis, Spital, Lehre und Forschung. Die Tätigkeit kann im Angestelltenverhältnis oder als selbständig Niedergelassener individuell gestaltet werden. Ein familienfreundliches Arbeiten im Teilpensum und mit flexiblen Arbeitszeiten ist insbesondere im ambulanten und zunehmend auch im stationären Bereich möglich.